Fotoinstallation

Valérie Wagner, Barbiecue, 2001, im Museum der Arbeit Hamburg


Valérie Wagner, Barbiecue, 2001, im Museum der Arbeit Hamburg

Fotoinstallation Barbiecue

Die Installation wurde von Valérie Wagner für eine Einzelausstellung im KUNSTRAUM, Museum der Arbeit Hamburg, entwickelt. Mehr…

Die Kunstfigur „Barbie“ wurde aus anatomischen Einzelteilen zusammengesetzt, in der Installation wird sie wieder in diese Einzelteile zerlegt. Das unsezierte Baby in der Mitte, also auf Bauchhöhe von Barbie, stellt die Frage nach der Vereinbarkeit von Barbie und Baby, damit auch von Kunstfigur und Realität. Ebenfalls stellt sich die Frage nach dem (Entwicklungs-) Spielraum, den ein Kind innerhalb dieses Konstruktes hat.

Den Betrachtenden erschließen sich Spielräume durch die Transparenz der Bilder und den Abstand der Fotografien voneinander: Man kann sich zwischen die Körperteiltafeln begeben, sich selbst zu ihnen in Beziehung setzen, bislang nicht vorhandene Einblicke in Barbies Körperwelten gewinnen.

Bewegung und Standortveränderung sind damit Teil der Installation ebenso wie die Elemente des Dazwischen, der Überlagerung, der Überschneidung.

7 Digitaldrucke auf Inkjetfolien, Acrylglas, 50 cm x 75 cm, Hutmuttern; Folien zwischen jeweils 2 Acrylglasscheiben montiert; Hängung hintereinander auf Augenhöhe über eine Strecke von 7m.