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Fotofilm wasser wege (15 Min./2011)
Das Thema des Fotofilms wasser wege sind religiöse Rituale, in denen Wasser eine tragende Rolle spielt.
Bei ihren Recherchen im Rahmen der Ausstellung Zwischen Himmel und Erde (Mai bis Juli 2011 in Hamburg) ist Valérie Wagner in jeder der am Garten der Weltreligionen beteiligten Religionen (internationale gartenschau 2013 hamburg) auf solche Rituale gestoßen. Sie beschloss, ein Projekt über die Bedeutung des Wassers in unterschiedlichen Religionen zu realisieren, in dem Fotografie und Film miteinander kombiniert werden.
Beim Filmen der jeweiligen Vorgänge ging es der Künstlerin nicht um eine Dokumentation mit erklärendem Charakter. Vielmehr handelt es sich um assoziative Aufnahmen, die sich auf Ausschnitte der Handlung konzentrieren.
Die Personen selbst sind nur im Einzelfall sichtbar und bleiben anonym, soweit das möglich ist. Das Augenmerk richtet sich – anknüpfend an die fotografischen Aufnahmen zur Ausstellung Zwischen Himmel und Erde – in erster Linie auf die Hände der Beteiligten.
Das übergeordnete Element ist das Wasser, das von einer Religion zur anderen überleitet, wie ein Fluss (die Elbe), der die jeweiligen Religionen als Boote mit sich führt und von der Quelle bis zum offenen Meer trägt.
Die Videoarbeit kommt ohne gesprochenes Wort aus; vielmehr sind die Rituale mit den jeweiligen Gebetsgesängen (z.T. im O-Ton) unterlegt.
Interview mit Valérie Wagner zur Entstehung des Fotofilms auf newsaktuell
Radiobeitrag NDR Info |