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Termine

19. August bis 24. September 2017, Haderslev, DK: 6. Regionalschau: Aktuelle Kunst norddeutscher und dänischer KünstlerInnen wird im Kunstverein und Rathaus im dänischen Haderslev gezeigt; Valérie Wagner ist mit einer neuen Fotoarbeit in der Ausstellung vertreten. PresseArtikel

Neues Fotoprojekt Closed Up


Closed Up, Valérie Wagner, 2016

Closed Up

In ihrem neuen Fotoprojekt im Hochsicherheitstrakt der forensischen Psychatrie setzt sich Valérie Wagner mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum in einer Extremsituation auseinander:

Die Aufnahmen entstanden im Hochsicherheitstrakt des Festen Hauses, einer „Verwahranstalt“ für psychisch kranke Straftäter, die vor mehr als hundert Jahren als Psychatriegefängnis in Göttingen gebaut wurde und noch bis März 2016 von 20 Patienten bewohnt wurde mehr

Veröffentlichungen

Katalog OHNE WORTE: Der Schwarzweiß-Bildband zum Fotoprojekt
OHNE WORTE – gedruckt in Tritone bei Wanderer www.wanderer-druck.de –  kann hier bestellt und in den laufenden Ausstellungen erworben werden.
32 Schwarzweiß-Fotografien, Einführung: Melanie von Bismarck, Hardcover, 84 Seiten, Hamburg, Juni 2015; ISBN 978-3-00-049376-8; Preis: € 19,95.
Der Katalog ist im Buchhandel erhältlich u.a. bei:
Buchhandlung im Haus der Photographie Hamburg
Valérie Wagner im Interview mit Thomas Wagensonner, erlesen TV: aktuelles Künstlerportrait (44 Min./2015)
Weiteres Künstlerportait mit Valérie Wagner und Bildern aus ihren Projekten auf Foto TV (11 Min./2014)

Ausstellung OHNE WORTE

OHNE WORTE, Valérie Wagner, 2015

Ausstellung zur 6. Triennale der Photographie 2015 im Kleinen Michel, Hamburg

OHNE WORTE

In ihrem Fotoprojekt OHNE WORTE setzt sich Valérie Wagner mit ritualisierten Gesten und Körpersprache im Gebet auseinander.

Der fotografische Fokus von Valérie Wagner liegt auf den Händen, ihren Handlungen und Haltungen. Mit Langzeitbelichtungen werden Bewegungsabläufe sichtbar gemacht. Die Schwarzweiß-Aufnahmen entstanden in einer Studiosituation, so dass den Handlungen der liturgische Kontext genommen wird. Diese visuelle und inhaltliche Freistellung ermöglicht einen neuen Blick auf Gewohntes und Tradiertes und schafft Freiraum für die Frage nach der inhaltlichen Dimension von Ritualen und ihre Bedeutung für das Individuum.

Gleichzeitig spiegeln die Aufnahmen eine überraschende Vielfalt und Individualität ritualisierter Gesten. Sie entziehen sich klaren Zuordnungen im Bezug auf Konfession, Geschlecht und klerikalem Status der Fotografierten und öffnen damit Räume für ein Verständnis von Körpersprache im Gebet jenseits von Stereotypen.

Das Kunstprojekt wurde im Juni 2015 im Rahmen der 6. Triennale der Photographie in Hamburg als Ausstellung präsentiert.

Zur Ausstellung ist im Juni 2015 ein Katalog erschienen.

Die Wanderausstellung wurde bis Mai 2016 in Berlin, Hamburg, Kiel, Osnabrück, Damp und St. Peter gezeigt.

 

 

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