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Portrait Valérie Wagner

Foto: Bettina Flitner

Presseinformationen: zur Person

Die Hamburgerin Valérie Wagner, geboren 1965 in Detmold, verfügt über ein beachtliches und ungewöhnliches Repertoire an Fertigkeiten und an Hintergrund. Germanistik, Literatur- sowie Musikwissenschaft standen während des Studiums auf ihrem Curriculum. 1989 verließ sie Hamburg und studierte – gefördert durch ein Stipendium des Studienwerks Villigst – Stagemanagement an der Central School of Speech and Drama in London. Nach erfolgreichem Abschluß absolvierte sie einen Arts Foundation Course, ein einjähriges Studium der Freien Kunst am Camden Institute und am Camberwell College of Art and Design. 1991 erhielt sie in der Candid Gallery London ein Forum für ihre erste Einzelausstellung. Zurück in Hamburg folgten Jahre der Bühnenpraxis (Bühnenbild und Lichttechnik) und parallel dazu die freiberufliche Tätigkeit als Fotokünstlerin.

Ihre Theater-Referenzen hat Valérie Wagner sich unter anderem in der Hamburgischen Staatsoper, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Thalia Theater und der Kampnagelfabrik in Hamburg, dem Royal Opera House Covent Garden und der English National Opera in London erarbeitet.

Zehn Jahre Theaterpraxis und der professionelle Umgang mit Lichttechnik haben ihre Arbeit beeinflußt: Die Künstlerin entwickelte aus der Verbindung von dreidimensionalen Objekten und der Fotografie ihre Gestaltungsmethode der inszenierten Fotografie und der Fotoinstallation. Für die Fotografin und Dozentin spielen die Inszenierung von Licht und Raum eine tragende Rolle. 1996 wandte sich Valérie Wagner dem Thema ‚Körper/Bilder vom Körper’ zu. Neben eigenen bildhauerischen Werken stand ihr die Barbie-Puppe in ihren Fotoinszenierungen Modell. So entstanden Fotoserien, die das Gesicht der Einzelausstellungen bis 2002 prägten (FotoKunst).
Seit ihrer Arbeit an dem Fotoprojekt DIESSEITS, das 2005 im Rahmen der 3. Triennale der Photographie an Gebäudefassaden der Hamburger Innenstadt ausgestellt wurde, steht der Mensch und damit das Portrait im Mittelpunkt von Valérie Wagner’s künstlerischem Schaffen. Während es bei dem Projekt DIESSEITS um christliche und buddhistische Ordensleute in Hamburg, ihre Lebensweise und Beziehung zur Gesellschaft geht, widmet sich die Künstlerin in den Fotoarbeiten “Zeichen” und “Weiße Pracht” der aktuellen Beziehung vom Menschen zur Natur und zu sich selbst als Teil derselben. Für das Fotoprojekt “Zeichen” wurde Valérie Wagner 2008 mit dem Kunstpreis Ökologie ausgezeichnet.

Die oft aufwendige Umsetzung der Ausstellungen wurde von zahlreichen Sponsoren und aus öffentlichen Mitteln (u.a.: Kulturbehörde Hamburg, die Hamburger Bezirksämter, Ver.di, Heinrich-Böll-Stiftung, Institut Francais Hamburg) gefördert.

Neben der künstlerischen Tätigkeit hat Valérie Wagner mit Auftraggebern wie Greenpeace, Ver.di, dem Bonifatiuswerk und EMMA zusammengearbeitet; zahlreiche private Auftraggeber haben – vor allem für Portraitaufnahmen – ihre Expertise in Anspruch genommen (FotoArbeit – Portrait). Aus den im In- und Ausland entstandenen Bildserien wurden Aufnahmen u.a. im Hamburger Abendblatt, in der Süddeutschen Zeitung und auf NDR veröffentlicht (FotoArbeit – Orte)

Valérie Wagner gibt ihre umfangreiche Berufserfahrung und ihre künstlerische Sichtweise und fotografische Praxis in Workshops und Seminaren (FotoKurs) weiter.

Ihre ausgeprägte Reiselust hat sie nach Australien, Neuseeland und Indonesien, Ost- und Westeuropa, die USA, Russland und China geführt, wo sie in der Auseinandersetzung mit Land und Leuten zu neuen Fotoarbeiten inspiriert wurde.