News

 
28. Mai 2018, 10:30 Uhr: Präsentation des neuen Fotoprojekts morgenLand im Ministerium für Soziales in Kiel. Weitere Ausstellungen folgen ab Juli 2018.
 
Aktueller NDR-Radiobeitrag zum Fotoprojekt Closed Up: Valérie Wagner im Interview. Autor: Klaus Böllert

 

Video Closed Up: Zum aktuellen Fotoprojekt Closed Up hat das museumsfernsehen.de ein 6-minütiges Video gedreht:
neben umfangreichem Bildmaterial aus der Serie mit Beiträgen von Valérie Wagner und dem Hamburger Fotohistoriker Ulrich Rüter.

 

 

Fotoprojekt Closed Up

   


Closed Up, Valérie Wagner, 2016

 

Closed Up

In ihrem neuen Fotoprojekt im Hochsicherheitstrakt der forensischen Psychatrie setzt sich Valérie Wagner mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum in einer Extremsituation auseinander:

Die Aufnahmen entstanden im Hochsicherheitstrakt des Festen Hauses, einer „Verwahranstalt“ für psychisch kranke Straftäter, die vor mehr als hundert Jahren als Psychatriegefängnis in Göttingen gebaut wurde und noch bis März 2016 von 20 Patienten bewohnt wurde mehr

     

Veröffentlichungen

   
Katalog OHNE WORTE: Der Schwarzweiß-Bildband zum Fotoprojekt
OHNE WORTE – gedruckt in Tritone bei Wanderer www.wanderer-druck.de –  kann hier bestellt und in den laufenden Ausstellungen erworben werden.
  32 Schwarzweiß-Fotografien, Einführung: Melanie von Bismarck, Hardcover, 84 Seiten, Hamburg, Juni 2015; ISBN 978-3-00-049376-8; Preis: € 19,95.
Der Katalog ist im Buchhandel erhältlich u.a. bei:
Buchhandlung im Haus der Photographie Hamburg
Valérie Wagner im Interview mit Thomas Wagensonner, erlesen TV: aktuelles Künstlerportait mit Valérie Wagner und Bildern aus ihren Projekten auf Foto TV (11 Min./2014)    
     

Ausstellung OHNE WORTE

   

OHNE WORTE, Valérie Wagner, 2015

Ausstellung zur 6. Triennale der Photographie 2015 im Kleinen Michel, Hamburg

 

 

OHNE WORTE

In ihrem Fotoprojekt OHNE WORTE setzt sich Valérie Wagner mit ritualisierten Gesten und Körpersprache im Gebet auseinander.

Der fotografische Fokus von Valérie Wagner liegt auf den Händen, ihren Handlungen und Haltungen. Mit Langzeitbelichtungen werden Bewegungsabläufe sichtbar gemacht. Die Schwarzweiß-Aufnahmen entstanden in einer Studiosituation, so dass den Handlungen der liturgische Kontext genommen wird. Diese visuelle und inhaltliche Freistellung ermöglicht einen neuen Blick auf Gewohntes und Tradiertes und schafft Freiraum für die Frage nach der inhaltlichen Dimension von Ritualen und ihre Bedeutung für das Individuum.

Gleichzeitig spiegeln die Aufnahmen eine überraschende Vielfalt und Individualität ritualisierter Gesten. Sie entziehen sich klaren Zuordnungen im Bezug auf Konfession, Geschlecht und klerikalem Status der Fotografierten und öffnen damit Räume für ein Verständnis von Körpersprache im Gebet jenseits von Stereotypen.

Das Kunstprojekt wurde im Juni 2015 im Rahmen der 6. Triennale der Photographie in Hamburg als Ausstellung präsentiert.

Zur Ausstellung ist im Juni 2015 ein Katalog erschienen.

Die Wanderausstellung wurde bis Mai 2016 in Berlin, Hamburg, Kiel, Osnabrück, Damp und St. Peter gezeigt.

 

     
     
     
     

 

 

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