Presseinfo Ausstellungen

Vergangene Einzelausstellungen:

Presseinfo Zwischen Himmel und Erde Hannover 2015
Presseinfo OHNE WORTE – Triennale der Photographie 2015
Press release
Pressefotos OHNE WORTE zum Download:

Den Pressespiegel zu den aktuellen und vergangenen Ausstellungen erhalten Sie gerne auf Anfrage unter Kontakt

Presserezension Zwischen Himmel und Erde HAZ vom 1.8.2015
Presserezension Zwischen Himmel und Erde EZ 2.8.2015

Pressespiegel Der Heilige Strohsack 2013

Presseartikel_Ausstellung_mithautundhaaren_2011

Pressespiegel Kunstpreis Ökologie

Pressespiegel zu DIESSEITS

 

  • Der 2. Blick.
    Kunsttreppe/ Hamburger Abendblatt
    vom 27.1. bis 5.2.2006 in der Axel-Springer-Passage Hamburg

 

  • DIESSEITS
    Nonnen und Mönche in Hamburg
    Ein fotografischer Parcours im öffentlichen Raum
    Triennale der Photographie 2005
  • PRENEZ PLACE/ NEHMEN SIE PLATZ
    Eine Ausstellung im Institut Français Hamburg anlässlich des
    40-jährigen Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags
    April/ Mai 2003
  • Politeia
    Szenarien aus der deutschen Geschichte nach 1945:
    von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen gestaltet
    Leipzig, September 2002 bis März 2003
  • BARBIECUE
    Ausstellung im Museum der Arbeit 2001/ 2002

10. Kunstpreis Ökologie geht an die Hamburger Fotokünstlerin Valérie Wagner

Zum 10. Mal wurde in der Barlachstadt Güstrow im Rahmen der Ausstellung „Kunst und Umwelt“ der Kunstpreis Ökologie vergeben. 266 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Estland und Polen hatten sich für den Preis beworben.
20 von ihnen wurden von der Jury, der die Berliner Malerin Ursula Strozynski, der Bildhauer Günter Kaden aus Wendischhagen und der Geschäftsführer der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Dr. Volker Probst, angehören, für die 13. Ausstellung „Kunst und Umwelt“ in der Städtischen Galerie Wollhalle ausgewählt.
Es war für die Jury nicht leicht, unter den international agierenden Künstlerinnen und Künstlern einen Preisträger auszuwählen. Die Wahl fiel dann aber einstimmig auf Valérie Wagner, die sich mit ausgewählten Diptychen aus der Serie „Zeichen“ in der Güstrower Ausstellung „Kunst und Umwelt“ präsentierte. Die Bildserie „Zeichen“, die das Verhältnis Mensch-Natur beinhaltet, entstand im Jahre 2007 und wurde als Lebens-Zyklus konzipiert. In den Bildpaaren wird eine ästhetische und inhaltliche Verbindung von Mensch und Natur hergestellt mit der Absicht, die gegenseitige Abhängigkeit für den Betrachter visuell erleb- und erfahrbar zu machen.
In der Begründung der Jury heißt es: „Valérie Wagner nimmt in ihrer Fotoserie der „Zeichen“ zu fragwürdigen Idealen des aktuellen Zeitgeistes bewusst eine Gegenposition ein, ein Zeitgeist, der vor allem durch die Werbeindustrie generiert und ständig gefüttert wird. Valérie Wagner konfrontiert den Betrachter in schonungsloser Weise mit den Grundtatsachen menschlicher Existenz: Unbestrittenermaßen gibt es im Leben Glück und Freude. Diese werden jedoch durch die Verletzbarkeit, Vergänglichkeit und letztendlich den Tod als Endpunkt irdischer Existenz relativiert. Sich dessen zu vergewissern und nicht dem Zeitgeist vollkommen anheim zu fallen, ist ein Anliegen von Valérie Wagner.“
Valérie Wagner lebt nach Abschluss eines Studiums der Freien Kunst in London seit 1992 als freischaffende Fotokünstlerin in Hamburg. Neben der eigenen künstlerischen Arbeit ist sie als Dozentin für Fotografie und Gestaltung u. a. am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg tätig, betreut im Auftrag der Hamburger Kulturbehörde fotografische Wettbewerbe und setzt Auftragsarbeiten im Bereich Portrait um.

Weitere Informationen:
Dr. Monika Passow
03843-726213
Monika.passow[at]guestrow.de

dpa-Meldung:

Valerie Wagner: Kunstpreis Ökologie
Kunstpreis Ökologie geht an Hamburger Fotokünstlerin Valerie Wagner

Der zum zehnten Mal verliehene Kunstpreis Ökologie der Stadt Güstrow ist am Sonntag der Hamburger Fotokünstlerin Valérie Wagner verliehen worden. Für den Preis hatten sich 266 Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Estland und Polen beworben, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Von ihnen waren 20 von der Jury für die 13. Ausstellung „Kunst und Umwelt“ in der Städtischen Galerie Wollhalle ausgewählt worden. Wagner präsentierte in der Ausstellung, die am Sonntag zu Ende ging, ausgewählte Diptychen aus der Serie „Zeichen“. In dieser Bildserie gehe es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Sie entstand im Jahr 2007. dpa


Der 2. Blick.

Kunsttreppe/ Hamburger Abendblatt
vom 27.1. bis 5.2.2006
in der Axel-Springer-Passage Hamburg

Valérie Wagner bietet in ihrer Ausstellung auf der Kunsttreppe einen Überblick ihrer Fotokunst. Da ist einmal die Werkgruppe der Barbies. Barbie, die unsägliche Puppe mit Wespentaille, geschlechtslos und Sexsymbol zugleich, dient Wagner als Verkörperung des von der Werbung ständig reproduzierten Klischees einer idealen Frau, am liebsten mit bunten Putzschwämmen und Gummihandschuhen. Dann gibt es die Serie der Fotografien in Hamburger Parks. Ein Jahr lang beobachtete Wagner die Menschen in der Stadtnatur und suchte im alltäglichen Geschehen, im Wechsel der Jahreszeiten und bei jedem Wetter das Besondere: Diakonissen erleben gemeinsam das Treiben im Park; eine ältere Dame stapft würdig mit Sitzkissen zu ihrer Bank; ein kleines Mädchen jagt einen Hund, der einem Ball hinterherrennt; ein anderes trifft auf einen gefährlich großen Vierbeiner. Es sind stille Bilder, humorvoll oder nachdenklich, die neugierig machen und Geschichten erzählen.
Eine weitere Serie besteht aus großformatigen dreigeteilten Schwarzweißaufnahmen von Hamburger Mönchen und Nonnen – Dominikaner, Diakonissen, Buddhisten und viele weitere Gruppierungen, die sich zu dieser besonderen Lebensform entschieden haben. Senkrecht übereinander montierte Details aus ihren Gesichtern, Händen und nackten Füßen geben trotz der meist uniformen Kleidung Aufschluß über die Persönlichkeit.
Als letzter Teil der Ausstellung begegnen uns inszenierte Körperbilder. In diesen experimentellen Arbeiten sowie in allen anderen Werken blickt Valérie Wagner hinter den äußeren Schein und sucht die tiefere menschliche Wahrheit.
Text: Sara Sello (Künstlerische Leitung Kunsttreppe)


DIESSEITS

Nonnen und Mönche in Hamburg – ein fotografischer Parcours
im öffentlichen Raum von Valérie Wagner

Im Rahmen der 3. Triennale der Photographie Hamburg hat Valérie Wagner in der Auseinandersetzung und Begegnung mit Ordinierten unterschiedlicher Konfessionen und Weltreligionen ein fotografisches Projekt entwickelt, das die Visualisierung religiöser Lebensformen in Hamburg zum Thema macht. Das Persönliche und das Öffentliche als Spannungsfeld bilden dabei den inhaltlichen Rahmen: Durch die Inszenierung der Ausstellung im öffentlichen Raum wird eine visuelle Präsenz für eine andere, normalerweise unsichtbare Lebensweise in Hamburg geschaffen und ein Ort der Ruhe und Konzentration genau da kreiert, wo Zerstreuung, Konsum und Informationsüberfluss am stärksten erfahrbar werden.

Die Fotokünstlerin hat die zumeist zurückgezogen lebenden Ordensmitglieder in ihren Gemeinschaften aufgesucht und im Dialog mit ihnen außergewöhnliche Portraits entwickelt, die das Individuum in den Mittelpunkt stellen: Die Gesichter/Augen, Hände und Füße der portraitierten Nonnen und Mönche stehen als unmittelbarer Ausdruck der Persönlichkeit im Zentrum der fotografischen Serie.
Mit Mitteln der Fotoinszenierung wird der Bezug zu Gegenständen des Alltags und zur Umgebung hergestellt: Die Ordensleute halten in ihren Händen einen Gegenstand, der für sie von besonderer persönlicher Bedeutung ist, während die nackten Füße in der städtischen, von Material und Anmutung her harten Umgebung aufgenommen wurden.
Die Aufnahmen konzentrieren sich auf Details und Ausschnitte der Portraitierten und wurden zu einer neuen Einheit in Form eines Triptychons zusammengefasst, die den jeweiligen Menschen und sein Verhältnis zur Welt außerhalb der Ordensgemeinschaft beschreibt.

Für die 3. Triennale der Photographie Hamburg hat Valérie Wagner einen rund einstündigen Ausstellungs-Parcours mit 17 großformatigen SW-Portrait-Stationen entwickelt, der von der Innenstadt über die Hauptkirchen und die Speicherstadt zur Hafencity führt. (mehr …)

DIESSEITS
8. Juni bis 31. Juli 2005

DIESSEITS: Der Katalog zur Ausstellung ist erschienen beim St.-Ansgar-Verlag (www.ansgar-verlag.de, Tel.: 040/ 248 77- 280)

Bilder der Ausstellung im öffentlichen Raum finden Sie unter DIESSEITS


PRENEZ PLACE/NEHMEN SIE PLATZ

Fotografien und Text von Valérie Wagner (Hamburg)
Malerei und Texte von Valérie Feltesse (Paris)

Eine Ausstellung im Institut Francais Hamburg anläßlich des
40-jährigen Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages

vom 11. April bis 15. Mai 2003

Im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages machen im Institut Francais zwei Künstlerinnen, die eine Deutsche, die andere Französin, gemeinsame Sache: Ohne voneinander zu wissen, haben beide in den 90er Jahren zu dem gleichen Thema gearbeitet: Der Park als eine eigene Welt, die Licht und Schatten der Großstadt reflektiert und gleichzeitig wie kein anderer Ort den jahreszeitlichen Veränderungen unterworfen ist.
Die Künstlerinnen haben beide das Leben in den Eppendorfer Parks mit seinen vielschichtigen Facetten über ein Jahr hinweg aufgezeichnet – mit dem gleichen inhaltlichen Ansatz, aber mit unterschiedlichen Mitteln und aus verschiedenen, kulturell geprägten Blickwinkeln. Die deutsche Künstlerin, Valérie Wagner, hat eine fotografische Serie in Farbe und SW erstellt, von der ein Teil bereits ausgestellt und im Hamburger Abendblatt veröffentlicht wurde (2000/01).
Die französische Künstlerin, Valérie Feltesse, hat ihre Erinnerungen in Öl gemalt, in Paris und Versailles ausgestellt (1996/99) und ein Buch geschrieben, das im Mai 2003 in der 2. Auflage erscheinen wird.
Als ihre jeweiligen Arbeiten abgeschlossen waren, sind sich die Künstlerinnen zufällig begegnet. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, die der Verwandtschaft des künstlerischen Ansatzes entspringt.
Ein deutsch-französisches Abenteuer, das mit dieser ersten gemeinsamen Ausstellung die Betrachter einlädt, in den vitalen Puls des Frühlings einzutauchen und zwischen dem zufälligen Licht- und Schattenspiel des Parks das Spannungsfeld Natur-Mensch-Stadt zu entdecken.

Ausstellungsexponate finden Sie unter FotoArbeit – Orte – Bildserien: Parks in Hamburg


POLITEIA

Ausstellungsbeteiligung (Fotoinstallation Barbiecue) von September 2002 bis März 2003 in Leipzig.

Szenarien aus der deutschen Geschichte nach 1945 aus Ost-West-Frauensicht.
Von Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen gestaltet.
Die POLITEIA-Ausstellung ist Teil des großen ‚POLITEIA-Projekt zur deutschen Geschichte nach 1945 aus Ost-West-Frauensicht‘, mit dem die Leistungen und das Wirken von Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte erinnert und gewürdigt werden.
Weitere Informationen unter www.hdfg.de


BARBIECUE

Ausstellung und Fotoinstallation im Museum der Arbeit 2001/02 siehe unter www.museum-der-arbeit.de.